Bauen und Sanieren mit Lehm

Natürlich, gesund, klimaregulierend, wärmedämmend, winddicht, wertsteigend


Zeitgemäße Nachhaltigkeit

Mit Lehm bauen, heißt modern und nachhaltig bauen. Denn Lehm ist fast überall zu finden. Lange Transportwege entfallen. Der Abbau ist einfach und die Verarbeitung erfolgt ohne Zusatz von chemischen Hilfsstoffen. Auch die Haltbarkeit von Lehmgebäuden ist mit mehreren Jahrhunderten unübertroffen. Lehm ist ein Baustoff der Zukunft, weil er ökologisches Wohnen sehr einfach macht und Nachhaltigkeit garantiert.

Optimale Dämmwirkung

Wohlig warm im Winter, angenehm kühl im Sommer: Lehmwände sind natürliche Klimaanlagen. Moderne Innendämmsysteme mit Lehm sorgen für Behaglichkeit. Sie sind diffusionsoffen und besitzen eine optimale kapillare Leitfähigkeit, so dass Feuchtigkeit bestmöglich transportiert werden kann. Lehmwände schaffen nicht nur ein ganz besonderes behagliches Wohngefühl, sondern helfen beim Energiesparen.


Gesundes Raumklima

Durch den Einsatz von Lehmputzen in Kombination mit Lehmfarben wird eine optimale Aufnahme der Luftfeuchtigkeit über die Innenwände erzielt. Die Wände regulieren selbstständig auf völlig natürliche weise das Raumklima. Außerdem bindet Lehm verschiedene Geruchs- und Fremdstoffe, bietet kein Milieu für Bakterien und Schädlinge und zieht aufgrund seiner antistatischen Eigenschaft kaum Staub an. Lehm fördert die Gesundheit und das Wohlgefühl.


Individuelle Kreativität

Lehm ist formbar. Leicht lassen sich verschiedenste und individuelle Oberflächenstrukturen schaffen. Der Gestaltungsfreiheit sind mit modernen Lehmprodukten keine Grenzen gesetzt. Mit warmen Farben, abwechslungsreichen Strukturen und außergewöhnlichen Oberflächen lassen sich einzigartige Lebensräume schaffen.


Flexible Einfachheit

Die zeitgemäßen Fertigprodukte erleichtern Verarbeitung und Anwendung des lebendigen, alten Baustoffs Lehm.

Da Lehm damit zur atraktiven Alternative für Neu- und Umbauten. Da Lehmbaustoffe nicht chemisch abbinden (wie beispielsweise Gips oder Zement), sondern rein physikalisch trocknen, ermöglicht die Anwendung ein zeitunabhängiges, entspanntes Arbeiten.
In Zusammenarbeit mit dem Hersteller conluto biete ich Ihnen viele Lösungen an, wie Sie von den positiven Eigenschaften des Lehms profitieren können!


Lehmputze

 

In vielen Altbauten finden sich jahrhundertalte Lehmputze, die in ihrer Substanz völlig unbeschädigt sind, jedoch beispielsweiße durch Umbauarbeiten fehlerhaft geflickt und angearbeitet wurden. Diese Lehmputze lassen sich ohne großen Kostenaufwand ausbessern und mit einem flächigen Lehm-Oberputz versehen.  Die fertigen Oberflächen können direkt, beispielsweise mit einer Lehmfarbe gestrichen oder einer hochwertigen Lehm-Glätte exklusiv veredelt werden.

Innenseitige Dämmung

 

Bei Gebäuden, deren Außenansicht unverändert bleiben soll, kommt es besonders auf eine wirksame Innendämmung der Außenwände an.  Dabei soll nicht nur eine Verbesserung der Wärmedämmung erzielt, sondern auch die Winddichtigkeit und der Schallschutz erhöht werden.

Verschiedene Lehmbaustoffe kommen hier zum Einsatz:

  • Lehmdämmplatten
  • Lehmmörtel & -kleber mit Strohanteil
  • Lehmsteine oder Stampflehm
  • Lehmschüttungen (Blähtonleichtlehm, Holzleichtlehm)      mit erdfeuchter Konsistenz

Bei der Abwägung, welche Art der Innenschale gewählt wird, spielen selbstverständlich viele Faktoren eine Rolle: Trocknungszeiten, Wandstärken, Dämmwerte, Fundamente.

Ausfachung im Fachwerk

 

Für das Verfüllen von Gefachen bei Fachwerkbauten können unterschiedliche Techniken eingesetzt werden. Die traditionelle Ausfachung erfolgte mit Staken und Weidenruten, die zunächst als eine Art Flechtwerk ausgeführt, dann mit Strohlehm beworfen und aufgefüllt werden. Die Neuausfachung von Fachwerkfeldern erfolgt heutzutage in der Regel mit Lehmsteinen. Witterungsbeständigere für das Außengefach und schwere für das Innengefach für Schalldämmung und Wärme-Speichermasse.
Außen kann bei bedarf ein witterungfester Kalkputz aufgetragen werden.